Ostfriesische Inseln
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Nordsee-AnkerKulinarik

Kulinarik für Zuhause

Typisch ostfriesisch. Lassen Sie sich von unseren Rezepten inspirieren und laden Sie Ihre Lieblingsinsel zu sich in ihre Küche ein.

Spiekerooger Neujahrskuchen

Zutaten: 350 g Kandis, 1 Liter Wasser, 500 g Mehl, 250 g Butter, 3 Eier, 1 EL Kardamom, 11/2 TL Zimt, 1/2 Packung Anis

Zubereitung: Kandis im Wasser auflösen und abkühlen lassen. Butter und Eier schaumig rühren und die anderen Zutaten dazu geben. Die Neujahrskuchen werden nun in einem Waffeleisen gebacken. Danach kann man sie entweder platt oder zu einer Tüte gerollt genießen. Besonders lecker sind die Tüten wenn sie vor dem Essen mit frischer Sahne gefüllt werden. Neujahrskuchen sind ein Traditionelles Ostfriesisches Gebäck zu, wie der Name sagt, Neujahr.

© Kurverwaltung Spiekeroog

Wangerooger Miesmuschelnt

Zutaten: 2 kg Miesmuscheln, 1 Bund Suppengrün, 1 EL Butter, 3 Zwiebel(n), 15 Körner Pfeffer, 5 Lorbeerblätter, Salz ¼ Liter Wein, weiß

Zubereitung: Die Muscheln gründlich waschen und bürsten, damit der Sand nachher nicht zwischen den Zähnen knirscht. Nun für die Muscheln einen Sud herstellen. Hierfür in einem großen Topf Wasser, Weißwein, Suppengrün und geschnittene Zwiebeln erhitzen. Salz und Lorbeerblätter hinzugeben und das Ganze gut eine viertel Stunde kochen lassen. Dann werden die Muscheln hinzugegeben. Die Muscheln müssen vollständig mit Wasser bedeckt sein, gegebenenfalls also noch einmal etwas Flüssigkeit nachgeben. Die Muscheln müssen etwa 6 Minuten sprudelnd kochen. Nur die einwandfreien Muscheln öffnen sich beim Kochen, die geschlossenen wegwerfen.

© Kurverwaltung Wangerooge

Langeooger Eierpusch mit Wein

Zutaten:1 Liter Eierlikör, 20%, ½ Liter Wein, weiß, ½ Liter Orangensaft, ev. Schlagsahne, Zimt, nach Belieben

Zubereitung: Alles zusammen vermischen, warm machen, in Gläser füllen. Schlagsahne schlagen und ggf. Zimt drauf. Fertig!

© Tourismus Service Langeoog

Baltrumer Labskaus

Zutaten: 1 Dose Corned Beef, 750g Kartoffeln, 3 Gewürzgurken, 2 Zwiebeln etwas Rote Beete Salz und Pfeffer, Piment, Gurkenflüssigkeit, 4 Eier, 4 Matjes, Bismarck oder Rollmöpse

Zubereitung: Kartoffeln in Salzwasser kochen. Zwiebeln würfeln und anschwitzen. Corned Beef klein schneiden, zufügen und 3 min. andünsten. Gewürzgurken würfeln und mit etwas Gurkenflüssigkeit zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Piment abschmecken. Nach Wunsch kann etwas rote Beete zugefügt werden. Alles etwa 10 min. auf niedriger Hitze köcheln lassen. Kartoffeln grob stapfen, Corned Beef Mix hinzufügen und unterrühren. Für eine etwas lockerere Mischung etwas mehr Gurkenflüssigkeit hinzufügen.

© Kurverwaltung Baltrum

Sanddorn Likör / Juist

Zutaten: 250 ml Sanddornsaft, 750 ml hochprozentigen Alkohol (Rum, Korn, Wodka), 250 ml Kluntje (Kandiszucker weiß), 1 Schoten Vanille aufgeschlitzt

Zubereitung: Korn mit Sanddornsaft, Vanille und Kandis in ein großes Einmachglas füllen, gut verschließen. 21 Tage an einem sonnigen, warmen Ort stellen ( z.B auf der Fensterbank ). Jeden Tag 1 x schütteln. Und schon ist ein leckerer Likör trinkbereit.

© Kurverwaltung Juist

Grünkohl nach Borkumer Art

Zutaten: 1 kg Grünkohl, 3-4 EL Perlgraupen Hafergrütze, 50 g Margarine, 3 große Zwiebeln, 1/2 L Wasser, Salz und Pfeffer nach Bedarf. Dazu: Kartoffeln, Kassler und / oder Pinkelwürste

Zubereitung: Den Grünkohl zuerst gut waschen. Die Kohlblätter in kleine Stückchen zerpflücken. Den Kohl zuerst abgekochen. (d.h. in einem großen Topf mit ca. einem halben Liter Wasser 5 Minuten kochen und anschließend abgießen.) Die Zwiebeln schneiden und in der Margarine dünsten, bis sie glasig wirken. Den Grünkohl dazugeben und kurz mit anschwitzen. Mit einem 0,5 Liter Wasser auffüllen, Salz sowie 4 Esslöffel Perlgraupen dazugeben. Jetzt kann das Kasslerfleisch oben drauf gelegt werden. Nun wird das ganze 1,5 Stunden gekocht. (Die Pinkelwürste werden erst für die letzte halbe Stunde der Kochzeit mit in den Topf gelegt.)

© Nordseeheilbad Borkum GmbH

Ostfriesentorte Norderney

Zutaten: 5 Ei(er), 5 EL Wasser, 200 g Zucker, 1 Prise Salz, 3 TL Vanillezucker, 150 g Mehl (Type 1050), 50 g Speisestärke, 1 TL Backpulver, 2 Tassen Rosinen, in Rum eingelegte, 800 ml Sahne, 2 EL Puderzucker, Fett für die Form

 

Zubereitung: In einer Schüssel Eier, Wasser, Salz, Vanillezucker und Zucker so lange schaumig schlagen, bis eine dicke Creme entsteht. Speisestärke und Mehl mit Backpulver mischen, auf die Creme sieben und vorsichtig mit einem Schneebesen unterheben. Den Biskuitteig in die Form geben und auf unterer Schiene ca. 30-40 Minuten backen. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Eine Springform (28 cm Durchmesser) am Boden etwas einfetten.

Für die Füllung: Sahne mit dem Puderzucker steif schlagen und in vier Portionen aufteilen. Von den Rumrosinen einige zum Verzieren zur Seite legen. Den abgekühlten Biskuitboden zweimal durchschneiden. Den unteren Boden mit einem Tortenrand umlegen und mit einer Tasse Rumrosinen bestreuen. 1/4 der Sahne darüber streichen. Darauf dann den zweiten Boden legen, ebenfalls mit einer Tasse Rumrosinen belegen und mit 1/4 Sahne bestreichen. Den dritten Boden auf den zweiten setzen und auch darauf 1/4 Sahne verteilen. Mit der restlichen Sahne und den Rumrosinen die Torte nach Belieben verzieren.

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Regionaler Hochgenuss

Auf den Ostfriesischen Inseln gibt es so Einiges, was man sich auf der Zunge zergehen lassen muss.

In unzähligen Variationen werden Fisch und Meeresfrüchte zu immer neuen Kreationen komponiert. Kabeljau, Muscheln, Matjes, Seezunge, Scholle, Austern, Krabben (in der nicht gepulten Variante auch „Granat“ genannt) – all das kommt immer fangfrisch aus dem Meer auf den Tisch. Die Inselkulinarik hat aber auch andere regionale Köstlichkeiten auf der Speisekarte: Heute vielleicht eine Wildvariation mit erlesenen Zutaten? Oder sind die Geschmacksnerven eher neugierig auf Deichlamm oder Salzwiesenkalb? Selbstverständlich gibt es in den meisten Restaurants eine Auswahl an vegetarischen und veganen Speisen sowie Gerichte, die mit Rücksicht auf Allergiker zubereitet werden.

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Auf den Speisekarten der Insel-Gastroszene finden sich die gesamte regionale Geschmacksvielfalt und zahlreiche Produkte von regionalen Produzenten wieder. Darunter z.B. auch Bio-Tees, die vor allem in der kalten Jahreszeit Wunder wirken. Als kleine Geschmacksprobe empfiehlt sich ein Imbiss in einem der zahlreichen Cafés. In so ziemlich allen denkbaren Formen trifft man dort an, was einmal als kleine orangefarbene Beere in den Dünen herangereift ist: Sanddorn – z.B. als Saft, Gelee, Likör, Tee oder Marmelade, in Shake, Relishs, Quark, Suppen, Torten, Smoothies und Bowlen. Wohl bekomms!

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